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Die Regeln

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Die Regeln

Die Liebe suchend,
öffne ich mich weit.
Das Leben trinkend,
genieße ich meine Zeit.

Erfüllt, beschenkt mit Vielfalt,
die mich hier umgibt,
beschütze ich des Lebens Gewalt,
das so sehr mich liebt.

Heilig seien die Orte,
die das Leben braucht.
Ich verehr' die Worte,
voll Liebe zart gehaucht.

Ich bin stolz, dass ich bin
und ich wünsch' es Dir.
Zusammen sind wir ein Gewinn
für das Leben hier.

Wir gestalten aus den Träumen
für das Leben, für die Welt
bunte, schlichte, stille Räume,
wie es ihm und uns gefällt.

(Gedicht zu den fünf Grundregeln des Kolibri-Ethos)

Autor: Hans Hufnagel

Quelle: Kolibri-Ethos – Poesie: Zeit, „Die Regeln“

Erste Auslegung

Die fünf Grundregeln des Kolibriethos werden hier nicht als Befehlskatalog formuliert. Sie erscheinen als Bewegungen: sich öffnen, genießen, schützen, verehren, das eigene Dasein bejahen und gemeinsam gestalten. Das lyrische Ich beginnt bei sich, bleibt aber nicht dort; aus dem „ich“ entsteht ein „wir“.

Gerade die poetische Form lässt offen, wie die Regeln in Konflikten angewendet werden. Liebe, Lebensschutz, Heiliges, Selbstsein und Weltgestaltung können einander stärken, aber auch unterschiedliche Entscheidungen nahelegen. Das Gedicht bietet deshalb eher eine innere Ausrichtung als eine fertige Handlungsanweisung.

Fragen an das Gedicht

  • Welche der fünf Bewegungen fällt im Alltag leicht, welche schwer?
  • Was geschieht, wenn Lebensschutz und Selbstbestimmung miteinander in Spannung geraten?
  • Wann werden aus inspirierenden Regeln starre Forderungen?

Die erste Auslegung und die Fragen sind ein KI-Entwurf. Das Gedicht stammt von Hans Hufnagel; Textfassung und Auslegung warten auf seine Prüfung. Ein Bild zum Gedicht wird erst später auf Grundlage von Seite und Auslegung entwickelt.


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