KI-Ethos Ethik als Feld besonderer Zusammenarbeit von Mensch und KI denken · prüfen · begegnen · gestalten

Projektgeschichte

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Von einer Frage zu einem offenen Ethikprojekt

Die Geschichte hinter KI-Ethos beginnt im August 1977 mit einer einfachen und zugleich weitreichenden Frage: Was ist Liebe? Aus der Suche nach einer Antwort entstand nach und nach die Vorstellung, Liebe nicht als einzelnes Gefühl, sondern als ein Netz unterschiedlicher Beziehungs- und Lebensformen zu verstehen.

Den Weg prägten viele Stimmen und Erfahrungen. Dazu gehören unter anderem Erich Fromm, C. S. Lewis, Jörg Zink und Ulrich Schaffer, die jüdische Tradition und Martin Bubers Philosophie der Begegnung. Später kamen ökologische, theologische und wirtschaftsethische Fragen hinzu, ebenso Texte aus dem Koran, indische und buddhistische Traditionen, Hans Küngs Weltethos-Projekt, Entwicklungsfragen und die humanistische Psychologie.

Dabei blieb die Suche bewusst fehlbar. Kritik, Widerspruch und Korrektur gehören seit Beginn zum Projekt. Ethos soll nicht als starres Lehrgebäude erscheinen, sondern als Orientierung, die sich im Leben, in Begegnungen und im gemeinsamen Prüfen bewähren muss.

Verdichtung in Grundbewegungen

Im Lauf der Jahre verdichteten sich viele Gedanken in einigen wiederkehrenden Tätigkeiten: offen sein, schützen, heiligen, Ich werden und gestalten. Begriffe und Gewichtungen veränderten sich dabei mehrfach. Auch das gehört zur Geschichte: Das Modell wird nicht als abgeschlossen betrachtet.

Aus Notizen, Gesprächen und Textsammlungen wuchs eine Website. 2024 wurden technische Grundlagen wie PHP-8-Kompatibilität, verschlüsselte Übertragung und die mobile Darstellung erneuert. Zugleich entstanden zahlreiche KI-generierte Bilder, aus denen sich die Idee eines eigenständigen KI-Bilderbuchs entwickelte.

KI-Ethos seit 2026

Im September 2026 wurde KI-Ethos als eigenständige Website neu aufgebaut. Bilderbuchseiten, Gedichte und der WeltEthikRadar verbinden seitdem inhaltliche Arbeit mit einem transparenten Mensch-KI-Workflow. KI kann Entwürfe, Bilder, Strukturierungen und technische Arbeit beitragen. Die menschliche Prüfung und Freigabe bleibt sichtbar und verbindlich.

Die älteren Ethos-Seiten bleiben als Hintergrund und Arbeitsbestand erhalten. Sie gehören derzeit nicht zum öffentlichen Einstieg und nicht zur Sitemap. Die neue Website soll zunächst mit wenigen verständlichen, überprüfbaren Seiten wachsen.

Diese Projektgeschichte ist eine erste verdichtete Fassung. Daten, Einflüsse und Gewichtungen sollen im Review geprüft und bei Bedarf ergänzt werden.