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P A U S E
Pause ....
(Und dann???)
Stille ....
(Und dann???)
Warten
(Und dann???)
Akzeptieren, das alles ist, wie es ist - einfach sein
(Und dann???)
Schweigen sp�ren fallen lassen - eine Ebene tiefer feiner freier friedlicher
(Und dann???)
Warten bis sich alles beruhigt hat
(Und dann???)
Still! - Warte bis die Lust kommt auf neues feines Tun
(Und dann???)
Kommt bald die n�chste Pause ....
Herr meiner Zeit werden ...
Nat�rlich ist alle Zeit ein Geschenk,
jeden Augenblick neu,
ein Wunder, ein wundersamer Strom,
in dem wir flie�en, atmen, leben.
Aber genau deshalb d�rfen wir uns diese Zeit nicht zerst�ren,
nicht totschlagen und nicht total verplanen lassen.
Freir�ume sind dazu der erste Schritt
und die Basis.
Es muss jeden Tag,
jede Woche
Freir�ume geben,
wirklich freie Zeitr�ume,
in denen wir jede Minute
ungest�rt
in unsere Hand
tropfen
lassen
k�nnen.
ZEIT-FREI-R�UME,
freiger�umte Zeit
ohne Forderungen und Auftrag,
ohne inneren Druck und Angst,
heilige Zeit und Zeit zum heilen.
Der zweite Schritt ist
die Begegnung unseres Bewusstseins
mit dieser freiger�umten Zeit.
Dazu muss
unser Bewusstsein genauso frei werden,
frei von all den Gedanken
an vorher und gestern,
an morgen und �bermorgen.
Wie kann die Zeit mich durchflie�en,
wenn ich nicht da bin.
Reine Zeit muss
reinem Bewusstsein begegnen,
ineinander flie�en, sich verwirbeln.
Vielleicht ist Meditation ein Weg.
Vielleicht ist Atmen ein Weg.
Vielleicht lassen wir Worte perlen - wie Minuten.
In Taize singt man immer gleiche S�tze
meditierend.
Bei den Aleviten tanzt man sich
in Trance.
...
Egal was man tut:
Das Sp�ren, das Empfinden
in absoluter Offenheit f�r das Feine
steht im Mittelpunkt.
Dort irgendwo beginnt der innere Weg,
den man dann gehen kann
- durch Bilder, Farben, Kl�nge, R�ume,
- durch Wildes, Schreckliches, Trauer und Wut,
- durch Lust und Sehnsucht, ...
ein weiter Weg.
Man geht ihn eigentlich nicht!
Man flie�t ihn getragen von der Zeit,
die immer noch in die Hand perlt.
Das ist das wichtige, dass man nicht geht!
Man l�sst alles flie�en, wie im Film.
Man l�st die Probleme nicht,
die man sieht,
betrachtet sie nur
mit freiem feinem Empfinden.
Man l�sst die Sehnsucht Wolkenschl�sser bauen,
ohne sie wegzuwischen oder gleich etwas tun zu wollen.
Man sp�rt sich und diese Welt
von Zeit durchflossen und die Zeit durchflie�end.
Man sp�rt sich,
sp�rt,
wie weit man gehen, fliegen kann
auf den Fl�geln der Zeit und der Freiheit.
Wenn die Freir�ume zuende gehen
und der Alltag wieder hereinbricht,
wenn wir wieder anfangen zu rennen
und wieder zugesch�ttet werden,
mit Informationen, Bildern, Phrasen, Beleidigungen, Befehlen, ...
Dann wissen wir doch,
dass wir fliegen k�nnen!
Die wahre K�nigin dieser Welt
Die Zeit ist die wahre K�nigin dieser Welt!
Ihre Geschenke sind die kostbarsten.
Unbestechlich und gerecht schenkt sie
und �ffnet jedem immer neu die T�r
f�r die Weite und Tiefe des Augenblicks!
BatterieAufladeTag
Was f�r ein wunderbarer Tag,
an dem das Leben mich so mag!
Die Zeit flie�t sanft und zart dahin
vom AbendMorgen bis zum Nachtbeginn.
Kein Berg von Arbeit t�rmt sich auf,
kein TerminKalenderDauerLauf.
Das Nichtstun ist ganz klar geregelt.
Heut' wird nur im Traum gesegelt.
Das Essen streckt sich lang und l�nger,
nirgends wird die Zeit heut' enger.
Es wird nur ganz, ganz wenig heut' getan
und doch in mir f�ngt es zu flie�en an.
Sehnsuchtstr�ume, der Freunde Worte Klang,
singend, lesend erklingt des Schabbats Hochgesang.
Kerzenlicht und langes Schweigen
IHR zu Ehren, welch ein Reigen.
Ein gro�er Dank geb�hrt den Juden schon,
entflohen aus des Pharaos Fron.
Dass diesen Tag sie der Welt geschenkt,
damit ganz tief ein jeder der K�nigin Schabbat gedenkt.
ZEITPLEITE
So viele Projekt-Bau-Ruinen,
weil einem st�ndig das Zeitkapital ausgeht!
Je mehr
Projektbaustellen,
Aufgabenbaustellen,
Organisationsbaustellen,
Ordnungsbaustellen und
Verantwortungbaustellen
wir er�ffnen,
desto mehr bekommen wir Zeitkapitalprobleme
und irgendwann sind wir zeitpleite
� auch nicht sch�n!
Ein Zeitverdurstender!
Die Zeit trocknet mir weg
- weg im Wind all der Gedanken,
all der Bilder und Tr�ume
- weg, ohne dass etwas wachsen kann
aus den Samen der Ideen!
Ich muss das kostbare Zeitwasser
auf die wenigen guten Ideen konzentrieren,
aber so vieles nimmt die Zeit,
verirrt mich mit Ablenkungen!
Ungenutzt unn�tz
landet mein Wasser in �der W�ste,
wo keine Ideen sind,
die es lohnt zu gie�en.
(Weitere Gedichte finden sich im Bereich Poesie?)