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Namensvettern der Kolibris
Kolibrifledermaus oder Bl�tenfledermaus (Glossophaga soricina)
Aus Zeit online: Fledermausflug:
"Glossophaga soricina, ein Flederm�uschen, mit ausgebreiteten Schwingen gerade mal handgro�, das nicht mehr wiegt als zwei Teel�ffel voll Zucker. Es kann tats�chlich auf der Stelle fliegen. Das hilft ihm bei der Nahrungsaufnahme: Vor Bl�ten bleibt der winzige Vegetarier flatternd in der Luft stehen und steckt wie ein Kolibri den Kopf in den Kelch, um den s��en Nektar heraus zu lecken."
(Der angegebene Artikel �ber die Flugk�nste dieser Fledermaus, zu dem das folgende Bild geh�rt, ist sehr empfehlenswert.
Interessant ist die �berraschende Technik UV-Licht zu erkennen! )

Bild: Max-Planck-Forschungsstelle f�r Ornithologie/York Winter
Leistungen und Gef�hrdungen
Forscher haben Blumenflederm�use untersuchten. Diese kleinen Flattertiere, die sich von Nektar ern�hren, haben mit �ber 90% die h�chsten Stoffwechselraten f�r die Zuckerverbrennung unter den S�ugetieren. Zugleich enth�lt ihre Nahrung wenig Protein und Fett.
Zum Vergleich: Spitzensportler nutzen nur ca. 30 Prozent der Energie aus Zuckerdrinks.
"Der Vorteil dieser direkten Nahrungsumsetzung hat einen Preis: Fehlt einmal der Zucker, m�ssen die Tiere sofort und sehr stark auf ihre Fettreserven zugreifen. Innerhalb eines Tages beispielsweise verbrauchten sie 50 Prozent des K�rperfetts, sobald sie keinen Zucker mehr erhielten. "Energetisch gesehen leben die Tiere auf Messers Schneide", sagt Voigt. Die Studie zeige, wie gef�hrdet die Tiere sind, wenn sie - etwa durch Eingriffe ins �kosystem - nur wenige Tage von ihrer Nahrungsquelle abgeschnitten sind."
Quelle: Flederm�use sind wahre Stoffwechsel-Weltmeiste
Kolibriinsekten
Taubenschw�nzchen

(Quelle: www.cepolina.com)
Wikipedia: Taubenschw�nzchen
https://web.archive.org/web/20131120060319/https://www.natur-lexikon.com/Texte/WAS/001/00002/WAS00002.html
https://www.schmetterling-raupe.de/art/stellatarum.htm
https://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/37463/display/698152
insgesamt �ber 500 Fotos zum Taubenschw�nzchen in der Fotocommunity
Sch�ne Homepage: https://web.archive.org/web/20090819130629/freenet-homepage.de/jfeldhusen/Taubenschwaenzchen.htm
Hummelschweber
Hummelschweber oder Wollschweber sind behaarte Fliegen, die wie die Kolibris den Schwirrflug auch r�ckw�rts beherrschen.
Einige Bilder von Wollschwebern finden sich hier.
Graphium agamemnon oder gr�ner Kolibri
Auch Gr�ner Schwalbenschwanz oder geschweifter Eichelh�her genannt, aus der Familie der Ritterfalter.
Wikipedia: Graphium agamemnon
Animalia.bio: Graphium agamemnon
PDF von www.entomoljournal.com zu Graphium agamemnon
https://web.archive.org/web/20060619134014/https://duesseldorf.de/aquazoo/insektarium/livestock/info/popup/graphium.shtml
Kolibriart: Gr�nkolibri
(Braunkehl-Nektarvogel Bild von NatureInYourBackyard)
Die Nektarv�gel, Honigsauger und Honigfresser
Den Kolibris in der neuen Welt entsprechen die Nektarv�gel oder Honigsauger in der alten, in Afrika und Asien.
Sie geh�ren zu den Sperlingsv�geln, bauen Beutelnester und bezaubern durch ihren Farbenreichtum. Der Seychellennektarvogel verwendet Spinnenweben, um das leichte Beutelnest zusammenzuhalten und es ganz am Astende zu befestigen.
In Australien, Neuguinea, Neuseeland und auf vielen Inseln im S�dpazifik nehmen die Honigfresser den Platz der Honigsauger oder der Kolibris ein.
Das weltweite Bienen- und Insektensterben
Den Kolibris in S�damerika entsprechen unsere Bienen und Hummeln. Diese sind derzeit vielf�ltigen Bedrohungen ausgesetzt und sterben, obwohl sie der Mensch z�chtet, f�ttert und sch�tzt. Einmal sind weltweit verschleppte Krankheiten daf�r verantwortlich. (Varroamilben u.a. Allein das Problem der weltweiten Verschleppung von Lebewesen ist ein Grund f�r eine Flugbenzin- und Transportsteuer, die nicht einzelnen Nationen zugute kommt, sondern f�r Projekte zur L�sung der verursachten Probleme verwendet wird!)
Dann aber zeigte sich inzwischen, dass einige Pestizide (Neonicotinoide) die chemische Signal�bertragung im Nervensystem von Insekten st�ren und zwar in extrem geringen Dosen! So wird das Immunsystem der Bienen geschw�cht und dadurch werden neue Krankheiten (Varroa) oder vorhandene (Deforming Wing Virus) verst�rkt. Andere Studien wiesen einen st�renden Einfluss auf die Orientierung der Bienen und Hummeln oder auf die wichtige Anzahl der neuen K�niginnen oder auf deren Eiproduktion nach. (Studie 2)
Betroffen sind auch Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten.
Das zugrunde liegende Problem ist, dass immer neue Pestizide wirtschaftlich vertretbar nicht so getestet werden k�nnen, dass alle Einfl�sse auf alle Lebewesen ihrer Einsatz- und Verbreitungsgebiete gekl�rt werden k�nnen. Es ist zuzugeben, dass wir nicht wissen, was wir tun und anrichten!
Selbst bei einem gut bekannten, leicht zu untersuchenden Lebewesen wie der Biene, war und ist es ungeheuer schwer, die Ursachen f�r die offensichtlichen St�rungen zu analysieren!
(Von den folgenden K�mpfen gegen Lobbyverb�nde und Industrie ganz zu schweigen ...)
Nachtrag: Status 2016
Ein Video und ein PDF zum aktuellen Stand - leider keine Besserung in Sicht!
Vortragsfolien zum Vortrag unten
(:youtube NiPEg621rYU fs=1 :)
Weitere Links:
https://www.bee-careful.com/de/aktuelles/
https://www.spiegel.de/thema/bienen/
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/neonikotinoide-pestizide-bedrohen-wildbienen-und-schmetterlinge-a-1108118.html
(:youtube 1DJt78yzT1o fs=1 :)